Jugend forscht - jeder hat davon gehört, zweifelsohne hat man Respekt vor dem Namen.

Aber es macht Schülern erfahrungsgemäß sehr viel Spaß an diesem Wettbewerb teilzunehmen. An unserer Schule treffen sich interessierte Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche um an ihren eigenen Forschungsprojekten zu arbeiten, natürlich mit dem Ziel an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Neugierige Schülerinnen und Schüler können sich gerne bei uns melden!

Stefanie Vogl und Barbara Menz

Unser Schüler Christoph Setescak beschäftigt sich in seiner neben dem Abitur verbleibenden Freizeit zum einen mit dem Rennradfahren und zum anderen damit, wie man die Eigenschaften eines Rennradreifens durch chemische Nachbehandlungen verbessern kann. Vor allem früher schworen einige Rennradfahrer darauf, dass ein vor dem Rennen mit Essig eingeriebener Reifen die Fahreigenschaften so verbessert, dass man die Zehntelsekunden für den Sieg herausholen könnte. Christoph untersuchte im Rahmen seiner Jugend-forscht-Arbeit, ob an diesem Mythos etwas dran ist. Um das herauszufinden, erdachte er sich eine raffinierte Versuchsapparatur: Mit Hilfe eines Drehpendels und einer Laserschranke untersuchte er bestimmte mechanische Eigenschaften kleiner Reifenstücke, die er zuvor mit verschiedenen Chemikalien behandelt hatte.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler hat am Montagnachmittag, den 15.Mai, im Prinz-Carl-Palais in München die besten Jungforscher Bayerns empfangen. Die 16 Nachwuchswissenschaftler hatten Anfang April den Landeswettbewerb "Jugend forscht", Bayern, in Vilsbiburg gewonnen. Mit dabei war unser Schüler Christoph Setescak mit seinem Projekt "Chemische Nachbehandlung von Fahrradreifen". Staatssekretär Sibler gratulierte den Landessiegern: "Ich bin begeistert, mit welchem Engagement ihr experimentiert und mit wie viel Kreativität, Begeisterung und Ausdauer ihr eure wissenschaftlichen Ideen umgesetzt habt. Ihr seid die Wissenschaftler von morgen!" Für das Bundesfinale in Erlangen wünschte er allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg.

Barbara Menz

Vom 2.4. bis 5.4. fand das Landesfinale von "Jugend forscht" bei der Firma Dräxlmaier in Vilsbiburg statt. Nachdem unsere Schule beim Regionalwettbewerb im Februar sehr erfolgreich gewesen war und den Schulpreis gewonnen hatte, durften die beiden Sieger des Regionalwettbewerbs des Albertus-Magnus-Gymnasiums, Christoph Setescak und David Ofner, zum Landesfinale fahren. Dort präsentierten sie ihre Arbeiten.

Wir wussten, wie viel Arbeit in unseren Projekten steckte, und uns war klar, dass wir im Vorfeld einiges geleistet hatten. Als Neulinge beim Wettbewerb "Jugend forscht" (ab 14 Jahre) und "Schüler experimentieren" (bis 13 Jahre) wussten wir jedoch nicht, was all die anderen Teilnehmer beim Regionalwettbewerb zu bieten hatten.