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Am Mittwoch, dem 13.11.19 fand der diesjährige MINT-Tag für unsere vier 7. Klassen statt.

Mikroskope, Cola und Katzenstreu
Im Fach Biologie durften die Schüler Experimente zur Diffusion und Osmose in Pflanzenzellen durchführen. Dabei konnten sie das Phänomen Stofftransport live unter dem Mikroskop bei roten Zwiebelzellen verfolgen.
Besonders begeisterte die Schüler ein Versuch, bei dem ein Reagenzglas mit durchsichtiger Flüssigkeit und verschlossen mit Einmachfolie in eine zweite klare Lösung getaucht wurde und sich der Inhalt im Reaktionsgefäß nach kurzer Zeit rosarot verfärbte (siehe Abbildung).

Minttag 19

Bei den in Doppelstunden durchgeführten chemischen Versuchen standen Stofftrennungen eines Mineraliengemisches und der Farbkomponenten von Tinte auf dem Programm; dabei wurde auch Coca Cola mit Katzenstreu entfärbt. Daneben wurden die Magnetisierung und die elektrische Leitfähigkeit verschiedener Materialien getestet. Die Schüler durften aber auch "richtige" chemische Reaktionen durchführen, wie etwa die Analyse einer Kochsalzmischung mit einer Blockbatterie und dem Nachweis von Chloridionen in einer handelsüblichen Suppenbouillon.

Programmieren mit Scratch
Unterstützt von fünf Schülern aus der 10./11. Klasse erhielten die Schüler im Fach Informatik einen Einblick in die Welt der Programmierung. Mit Scratch, einer visuellen Programmiersprache, die speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde, setzten die Schüler in kurzer Zeit zwei Projekte um: ein Quiz, das auf richtige und falsche Antworten reagierte, und ein Labyrinth, durch das man einen Ball steuern musste, ohne die Wände zu berühren.

Mit Klicken und Kleben zum Polyeder
Im Fach Mathematik durften die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Platonischen Körper und anderer Polyeder eintauchen. Es wurden Würfel erstellt und Ikosaeder gebaut. Dabei konnte jeder selbst erleben, dass die Ecken-, Kanten- und Flächenzahl hier einer eigenen Gleichung folgen. Zum Abschluss wurden die schönsten Körper fotografiert und die Wagemutigsten basteln zu Hause noch ihren eigenen Papierfußball.

Goldene Kronen, 3D-Druck und Sternbilder
Vielfältig wie die Physik waren auch die physikalischen Angebote und Versuche. Auf den Spuren des Archimedes galt es, einen goldglänzenden Körper im Experiment hinsichtlich seines Materials zu erkunden. Im mobilen Planetarium Wieck wurden die Schüler in die Orientierung am Himmel eingeführt. An dieser Stelle einen besonderen Dank an Herrn Wieck, der auf spannende, anschauliche und sehr unterhaltsame Art einen Überblick in Himmelskunde gegeben hat. Nähere Informationen finden sich auch auf: https://www.mobiles-planetarium-wieck.de.

Nachmittags gab es für interessierte Freiwillige noch einen Einblick in Robotik und den 3D-Druck.

Michael Hoffmann, im Namen aller MINT-Fachschaften