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Aktuelle Themen strukturiert durchdenken, richtige Fragen stellen, systematische Argumente finden und geschickt vertreten, darin wurden auch dieses Jahr unsere Schüler und Schülerinnen des achten und neunten Jahrgangs unterrichtet. Zudem ist es erfreulich, dass auch die Oberstufe wieder im Wettbewerb steht. Auch hier werden die Besten am 18. Februar 2020 an der Universität Regensburg das AMG vertreten und vor großem Publikum debattieren.

Bereits seit 2011 gibt es eine besondere Förderung der Mündlichkeit am AMG. Die Fachschaft Deutsch schult im Kontext des Projektes "Jugend debattiert" die achten und neunten Jahrgänge und auch in diesem Jahr fand schließlich in der Aula vor den versammelten Mitschülern die Schlussrunde der Besten statt. Ein fairer und spannender Wettstreit auf hohem Niveau wurde geboten.

Würdest du dich gesünder ernähren, wenn es an unserer Schule kein Fast Food gäbe? Wer darf denn so ein Verbot bestimmen? Ist das überhaupt sinnvoll?

Mit diesen und anderen Fragen zum diesjährigen Schlussthema des Schulwettbewerbs "Soll Fast Food in der Schule verboten werden?" setzten sich nicht nur die vier besten Schüler bzw. Schülerinnen der achten und neunten Jahrgangsstufe auseinander, sondern in einer Diskussion in der Aula auch deren Mitschüler.

Als "unerlässlich für die Schüler des Gymnasiums" legt unser Lehrplan den "Erwerb überfachlicher Kompetenzen" fest. Im Kontext der "kooperativen Arbeitsfelder" finden sich hier Aspekte wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, aber selbstverständlich auch Sachkompetenz im Zusammenhang mit der Urteilsfähigkeit und auch die Methodenkompetenz, beispielsweise im Hinblick auf die Beschaffung von Informationen. Das Projekt "Jugend debattiert" bietet dazu jedes Jahr aufs Neue mit speziell geschulten Lehrkräften, abwechslungsreichen Methoden und transparenten Kriterien wie Sachkenntnis, Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und schließlich auch mit den Schuldebatten eine gezielte und fundierte Grundlage.

Zum fünften Mal in Folge hieß es wieder: Auf zum Landesfinale "Jugend debattiert" nach München. Dieses Mal trat Isabell Osse aus der 9c für uns an und schlug sich nach fachkundigen Auskünften der begleitenden Lehrkräfte ausgezeichnet in den Bereichen "Sachkenntnis", "Ausdrucksvermögen", "Gesprächsfähigkeit" und "Überzeugungskraft". Freundschaftlich unterstützt wurde sie zudem vor und zwischen den beiden Debatten, auf die sie sich bereits seit zehn Tagen vorbereitete, von Julia Behrer (9c), die auch als Jurorin zur Verfügung gestanden wäre. Im Bayerischen Landtag kam es schließlich nicht zur Auszeichnung für Isabell in Form einer Beteiligung an der Schlussdebatte zwischen den vier Besten aus ganz Bayern. Allerdings tat das der Stimmung keinen Abbruch, denn wie immer gab es bei dieser Veranstaltung vielfältige und interessante Erfahrungen, so dass alle nicht nur für ein Foto frohgemut schauen konnten.