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Im Rahmen unseres Projekts "Schule ohne Rassismus" hat der Wahlkurs "Politik und Zeitgeschichte" einen Aussteiger aus der rechten Szene eingeladen.

Man sieht es Felix Benneckenstein nicht an. Einen ehemaligen Neonazi stellt man sich schließlich anders vor: groß und muskulös, vielleicht auch ein wenig Angst einflößend. Benneckenstein sieht normal aus - wie ein ganz normaler Durchschnittsbürger, dem man auch einfach so auf der Straße begegnen könnte. Vielleicht ist das das Erschreckende an seiner Geschichte: die nun unausweichliche Realität, dass man nicht unheilbar stupide sein muss, um radikalen Ideen zu verfallen und sie zu propagieren.

Einmal wie ein Politiker reden, seine eigenen Ideen miteinbringen und nicht nur der stille Zuhörer sein! Anlässlich der Jugendbeiratswahl im Februar 2016 durften wir, die Klasse 10a, uns an einem Planspiel der Stadt Regensburg beteiligen, bei dem es darum ging, ein Kulturzentrum zu planen. Folgender Kurzbericht soll einen Einblick in das Geschehen geben:

Eine besondere Ehrung wurde den Schülern des Wahlkurses "Politik und Zeitgeschichte" zuteil, als sie am Dienstagabend (27.11) im Leeren Beutel mit dem Aumüller-Integrationspreis ausgezeichnet wurden. Durch den Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, soll eine größere Öffentlichkeit auf Projekte, die die Integration fördern, aufmerksam gemacht werden.

Unter diesem Motto steht die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern", die von der Friedrich-Ebert-Stiftung konzipiert und an Schulen etc. verliehen wird. Seit Montag, den 9.11. ist die Ausstellung in unserer Aula zu sehen. Schüler aus dem Wahlkurs "Politik und Zeitgeschichte" haben sich bereit erklärt, sich einen Nachmittag schulen zu lassen, und führen jetzt vor allem die 10. Klassen und die Q11 durch die Ausstellung.

Auch in diesem Schuljahr wollen wir unsere Partnerschaft mit den minderjährigen Flüchtlingen, die von der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) in Regensburg betreut werden, fortführen. So wurden beim letztjährigen Sommerfest der KJF, bei dem einige unserer Schüler schon in gemischten Mannschaften mit den Flüchtlingen am "Spiel ohne Grenzen" teilnahmen, Pläne geschmiedet, welche Aktivitäten man noch gemeinsam unternehmen könnte.