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Für die Abiturjahrgänge 2026 bis 2028 ist das Lustspiel „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist eine verpflichtende Lektüre. Eine veränderte Fassung des Stückes führt in diesem Schuljahr das Oberstufentheater (TuF) auf. Hier ein Gespräch aus dem Probenprozess und die Termine zum Vormerken: Mittwoch, 18. März und Donnerstag, 19. März jeweils ab 19.00 Uhr in der Aula. Für die Schülerinnen und Schüler der Q12 und Q13 gibt es spezielle Vormittagsvorstellungen.

Der zerbrochene Krug

Manuela Dennerlohr: Begeistert war ich ja nicht, als die Information kam, wir müssten den "Zerbrochnen Krug" verpflichtend in der Oberstufe durchnehmen. Der Richter Adam ist einfach so ein großer Unsympath und lustig hab ich das Stück auch nie gefunden. Wollen wir das tatsächlich spielen?
Madeleine Ammering: Aber vielleicht ist das dann genau die passende Herausforderung für uns: Den „Zerbrochnen Krug“ so zu inszenieren, dass es uns und auch dem Publikum Spaß macht. Vielleicht müssen wir dem kleinen Reclam-Heftchen nur ein bisschen Leben einhauchen, schließlich sind Dramen nicht (nur) zum Lesen, sondern vor allem für die Bühne gedacht.
Lorenz Veit: Da muss ich zustimmen! Und durch das Spielen auf der Bühne merkt man erst richtig, wie aktuell das Thema Machtmissbrauch noch ist. Wie leicht Menschen versuchen, ihre Fehler zu vertuschen, und wie wichtig es ist, dass jemand hinschaut. So kann man das Stück heute genauso spannend und relevant rüberbringen.
Hasti Rahim: Das wird besonders klar, wenn man selbst in der Position der Person ist, über die entschieden wird. Der Richter gibt vor, die Macht zu haben, lenkt das Gespräch und versucht zu bestimmen, was die Wahrheit ist. Wenn ich die Eve spiele, kann spüren, wie schwierig es ist, sich einer solchen Autorität zu widersetzen und den Mut zu finden, die eigene Meinung äußern.
Lukas Hierlmeier: Aber auch die andere Seite soll nicht zu kurz kommen: „Der zerbrochne Krug“ ist schließlich eine Komödie, ein Lustspiel. Wir legen Figuren, Tempo und Spielweise so an, dass der für manche schwierig herauszulesende Humor deutlich wird und sich das Stück von seiner interessanten und unterhaltsamen Seite zeigt. Insbesondere in unserer Interpretation des wirren Charakters von Adam. Seine Äußerungen und sein Umgang mit dem Gerichtsprozess sind ... sagen wir skurril.
Manuela Dennerlohr: Ich hab jedenfalls bei den Proben schon sehr viel lachen können!

Unsere gesamte Gruppe freut sich auf euer Kommen!