Slideshow9.jpg

Wir sind ein traditionsreiches und gleichzeitig modernes, kreatives Gymnasium, in dem Lernen und Leisten Freude machen sollen. Unser besonderes Profil in Sport und Musik leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Mit unseren beiden ersten Fremdsprachen Latein oder Englisch bieten wir zwei Wege zur sprachlichen Welt an, die in der Jahrgangsstufe 6 dann – mit Englisch bzw. Latein – weiter eröffnet wird. In Jahrgangsstufe 8 wählen unsere Schüler zwischen der sprachlichen Ausbildungsrichtung – Griechisch oder Französisch – oder der naturwissenschaftlich-technologischen mit Chemie und Informatik. Diese Konstruktion hat sich gut bewährt.

Als Fortsetzer des "Gymnasium Poeticum" legen wir Wert auf die bereichernden Kräfte der Musik: Den Anfängern in Jahrgangsstufe 5 bieten wir den Besuch einer Streicher- oder Chorklasse und reichlich Wahlunterricht in Streich- und Blasinstrumenten an, Chöre und Orchester bündeln die künstlerischen Kräfte, die in der Kunsterziehung und im Schulspiel auf andere Weise ihren Ausdruck finden; zahlreiche Konzerte für Chöre, Kammermusik, Schulorchester und die Big Band mit gemeinsamen Projekten wie z. B. einem Musical im April 2014 geben ein lebendiges Zeugnis dafür.

musizierende Schüler

Das achtjährige Gymnasium fordert die Schüler aller Altersstufen mit ihrem natürlichen Bewegungsdrang heraus; ihnen wollen wir Freiräume mit einem neuen Konzept der "Bewegten Schule" schaffen, das wirkliche Bewegung in ihren Vormittag bringt und gerade den Jungen Chancen gibt, in Form kurzer Lauf- und Bolzpausen vormittags Dampf abzulassen und Kraft für den restlichen Tag zu schöpfen. Dazu gehören auch Rudern und Fußball. Als Stützpunktschule für Rudern und Schulschach werden Körper und Geist auf hohem Niveau und in großer Breite besonders gefördert.
Mit Fertigstellung der Dreifachturnhalle (Februar 2015) werden wir auch über einen hochmodernen Konditionsraum verfügen, der allen Schülern offen stehen und auch in den Pausen und mittags geöffnet sein wird; dann können wir auch wieder "Parkour" anbieten, ein Bewegungs- und Gerätetraining für alle in den Mittagspausen.

Auf die Erfolge unserer Schüler – ganzer Jahrgänge wie herausragender Einzelleistungen, vom Sport bis zu den Naturwissenschaften, in den Wettbewerben "Jugend debattiert" bis hin zu "Jugend musiziert" und dem "Landeswettbewerb Alte Sprachen" – sind wir immer wieder stolz. Sie ermuntern die ganze Gemeinschaft und bestätigen uns darin, dass die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern fruchtbar ist, dass die Schüler insgesamt richtig gefördert werden und dass unsere schulinternen Maßstäbe "stimmen". Um auch den schwächeren Schülern zu helfen, bieten wir durch erfahrene Lehrer auch kostenlose Ferienförderkurse für Latein und Mathematik in Kleingruppen an. Weitere Ferien-Trainingskurse z. B. in Mathematik und Wirtschaft geben den Schülern kurz vor dem Abitur zusätzlichen Halt.

Die Förderung der Mittelstufenschüler in Informatik zeigt durch die breite Teilnahme der Schüler am "Bibertest" erste Früchte; in vier Mathematikwettbewerben (vom "Kängurutest", an dem alle Schüler der Jgst. 5-10 teilnehmen, über die Landes- und Bundeswettbewerbe in Mathematik bis zur Mathematikolympiade) trainieren und messen sich die Schüler in großer Breite. Aus dieser Breitenarbeit wachsen die Talente heran. In Zukunft streben wir eine noch breitere Teilnahme in rein naturwissenschaftlich-technischen Wettbewerben wie "Jugend forscht" an; die Weichen sind gestellt.

Zum guten pädagogischen Klima trägt nicht zuletzt die hoch engagierte Arbeit der Sozialpädagoginnen bei, die seit eineinhalb Jahrzehnten in der Mittags- und Nachmittagsbetreuung die Kinder v. a. der Unterstufe erziehen und fördern und der offenen Ganztagesschule zu einer vorbildlichen familiären Atmosphäre verhelfen.

Die SMV am AMG besteht aus den Schülersprechern sowie vielen engagierten Mitschülern. Sie agiert als oberster Ansprechpartner für alle Schüler und vertritt deren Meinungen sowie Interessen im Schulforum. Erfolgreich sind ihre Aktionen wie der alljährliche "Schneeball" (in Schwarz-Weiß), das Fußballturnier, die Nikolausaktion und die Initiative MMM zur Ermittlung und Behebung von Problemen an der Schule.

Ein wichtiges Element unserer Schulfamilie sind die Tutoren der Mittel- und Oberstufe: Sie kümmern sich um die "Kleinen", die ihre ersten beiden Jahre in unserem hübschen Filialgebäude am Weinweg verbringen dürfen, führen sie mit bewundernswertem, ehrenamtlichem Engagement ins Leben am Gymnasium ein, feiern mit ihnen z. B. Nikolaus und Unterstufenfasching und betreuen sie, bis sie selbst wiederum als Größere die Anfänger coachen können. So entsteht ein lebendiger menschlicher Austausch zwischen den Altersstufen; unsere Schüler leben in einer heiteren, schön zusammengewachsenen Schulfamilie mit einem guten Gemeinschaftsgeist.

Tutoren bei der Abeit

Zur sprachlichen Profilbildung gehört für uns zwingend die unmittelbare Begegnung mit Fremdsprachen und anderen Kulturen. In diesem Zusammenhang gibt es an unserer Schule eine lange Tradition des Schüleraustausches mit Schio/Italien, Pilsen/Tschechien, Tempe/USA und Qingdao/China. Der kulturelle Austausch wird 2014 durch neu geknüpfte Bande nach Toulouse/Frankreich und 2015 Kranidiou/Griechenland (auf der Peloponnes) ausgebaut und intensiviert.

Als Seminarschule bilden wir Referendare in Deutsch, Latein, Englisch, Geschichte, Erdkunde, Sport, katholischer Religionslehre und auch in Musik aus; die Referendare bringen viel junges Leben, neue Ideen und Energie in die Schule ein und schaffen uns in der Unterrichtsplanung und –versorgung auch größere Spielräume und halten die Fächer didaktisch und methodisch stets auf dem neuesten Stand.

Auch außerhalb der Schule lernen unsere Schüler viel fürs Leben:

  • die Kleinen (Jgst. 5) im Schullandheim,
  • die sechsten Klassen in einer Wochenend-Schifreizeit,
  • die Siebtklässler im Schikurs,
  • die achten Klassen auf ihrer dreitägigen "Sozialfahrt" zu Beginn des Schuljahres,
  • die neunten Klassen ab 2014 in einem einwöchigen Berufspraktikum zu Ende des Schuljahres,
  • die zehnten Klassen im "Compassion Projekt" (Mitarbeit an einer sozialen Einrichtung) und auf der Berlin-Fahrt,
  • die neunten und zehnten Klassen im Schüleraustausch (jeweils im Frühjahr),
  • die elften Klassen auf den Besinnungstagen,
  • die Abiturklasse auf einer Studienfahrt zu Beginn ihres letzten Schuljahres.

Bewährte Aktivitäten wollen wir beibehalten, neue – wie das Berufspraktikum der 9. Klassen – evaluieren und alle pädagogischen Initiativen offen begleiten.

Die "Neuen Medien" fordern Schüler, Lehrer und Eltern heraus. Die Erstellung eines Konzepts dafür, wie wir die Schüler auf die neuen Medien (wie Facebook oder Smartphone incl. der verschiedenen Programme und Apps) vorbereiten, ist in Entwicklung. Dabei soll nicht nur der Umgang mit und die Bedienung von Medien und Programmen geschult werden, sondern werden die Schüler insbesondere an Fragen der Sicherheit, Zuverlässigkeit und des Urheberrechts im Umgang mit dem Internet herangeführt. Erste Schritte werden durch den Elternbeirat gestützt wie das Projekt "Netzgänger" (in Verbindung mit der Universität Bamberg).

So hoffen wir, unsere Jugend gut für das Leben in der Schule, für Studium, Berufsausbildung und ihre private Zukunft auszustatten: indem wir das Bewährte aufnehmen, auf das Neue hinführen und den Schülerinnen und Schülern vielfältige Impulse geben, sich selbständig und kritisch mit der Welt auseinanderzusetzen, getreu unserem Schulmotto "Denken wagen".

Regensburg, im März 2014

Für die Schulgemeinschaft Dr. Wilhelm Pfaffel, Oberstudiendirektor