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Seit zwei Jahren gibt es am Albertus-Magnus-Gymnasium einen Wahlkurs Politik und Zeitgeschichte. Eine Gruppe von Schülern der 9. und 10. Klassen trifft sich regelmäßig um politische Wettbewerbe zu bearbeiten, aktuelle Fragen zu diskutieren oder –was wir in letzter Zeit am häufigsten gemacht haben – Politiker zu besuchen.

Ginge es nach den Schülern am AMG, die bei der U18-Wahl am 15.9.2017 gewählt haben, und auch nach den Stimmen der übrigen mehr als 215 000 Schüler, die vor der eigentlichen Bundestagswahl ihre Kreuzchen gemacht haben, wäre der Bundestag deutlich "grüner". Am AMG haben die Grünen sogar 25% der Stimmen erhalten. Ökologische Themen interessieren unsere Schüler offensichtlich, das sieht man auch an der großen Präsenz der schulinternen Umweltgruppe.

Auf Anregung der regelmäßigen Netzwerktreffen der Regensburger SOR-Schulen haben Schüler des Wahlkurses "Politik und Zeitgeschichte" die Idee aufgegriffen, eine Ausstellung zum "Gedenktag 23. April 1945 in Regensburg" zu gestalten. An diesem Tag wird nicht nur der Ermordung des Dompredigers Johann Maier durch die Nationalsozialisten in Regensburg, sondern auch der Verfolgung der Juden und der Zeugen Jehovas sowie der Auflösung der Außenstelle des Konzentrationslagers Flossenbürg - des Colosseums, die noch einmal viele Todesopfer forderte, gedacht.

Gespannt und sehr schick gekleidet stiegen am Dienstag, dem 7.3., die Klasse 10b und der Wahlkurs "Politik und Zeitgeschichte" in den Bus nach München, um den Lernort Staatsregierung zu besuchen. Eigentlich nichts Besonderes, denn das machen die Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich.
Aber dieses Mal hatten sie die Ehre, bei dieser Veranstaltung, bei der jeder Bezirk mit einer Schule vertreten war, die Oberpfalz zu repräsentieren.

Wieviel verdient ein Abgeordneter? Warum sind die Bundestagsdebatten oft so langweilig? Was machen die Abgeordneten in Berlin, wenn sie nicht im Bundestag sitzen?
Mit vielen typischen und manchen klischeehaften Fragen wurde Dr. Astrid Freudenstein, MdB und Mitglied des Stadtrats in Regensburg für die CSU am Donnerstag, dem 16.6., von den Schülern der Klassen 10c und 10d konfrontiert. Aber für Frau Freudenstein waren auch kniffligere Fragen, wie die von den aktuellen Ereignissen in Regensburg inspirierte nach der Spendenpraxis von Unternehmen und dem Umgang der Parteien damit, kein Problem. Routiniert und ohne zu zögern beantwortete sie alle ihr gestellten Fragen und musste keine Antwort schuldig bleiben. Was sie persönlich von der aktuellen Spendendiskussion hält, verriet sie uns aber nicht.