Im Rahmen der Veranstaltung „Physik hautnah“ der Universität Regensburg besuchte der Physikkurs 10a/c das Regensburg Center für Ultraschnelle Nanoskopie (RUN). Die Exkursion fand in Begleitung von Frau Ortner-Traxinger statt. Das RUN erforscht und entwickelt Methoden, mit denen Strukturen im Nanometerbereich sichtbar gemacht werden können.
Nach einer Einführung in die Grundlagen der Nanoskopie und ihrer Anwendungsbereiche wurden wir in sechs Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe beschäftigte sich mit der Erzeugung und Analyse von Slow-Motion-Aufnahmen, bei denen wir beispielhaft den Zerfall eines Wasserballons dokumentierten und die Dynamik von Wassertropfen im Detail betrachteten.
Diese Experimente veranschaulichten eindrucksvoll die mikroskopischen Phänomene der Nanoskopie.

Aufnahme, in dem ein spitzer Gegenstand in einen wassergefüllten Ballon eindringt. Foto: privat

Der Ballon platzt – das Wasser behält für einen kurzen Moment seine ursprüngliche Form, Foto: privat
Dank der Hochgeschwindigkeitskamera, die 10.000 Bilder pro Sekunde aufnimmt, ist zu erkennen, dass die Ballonhaut sich zunächst dehnt und nachgibt, bevor sie aufreißt.
Solche Aufnahmen helfen Wissenschaftler(inne)n, das Verhalten von Materialien unter plötzlicher mechanischer Belastung zu verstehen, ein wichtiges Thema in der Nanotechnologie, wo es um Reaktionen in sehr kurzen Zeiträumen geht.
Six Philipp und Simon Dörfler (10c)